Der August war der zweite Jubiläumsmonat unserer Kirche. Anfangs lag noch eine große Ruhe über ihr – wie immer in den Sommerferien. Hinter den Kulissen wurde aber natürlich für das große Jubiläumswochenende später im Monat vorbereitet. Die Wege geharkt, Beete nachbepflanzt, die Portalstufen entkrautet, die Festschrift fertiggestellt, Beutel bedruckt ... und Fahnen genäht.
Denn zur Feier der 125 Jahre wollten wir den Turm beflaggt sehen! Und im Schrank fand sich nur eine Fahne aus dem Jahr 2001.
Skizze, Stoff in weiß und lila (die Farben der Nordkirche), Stecknadeln, Garn und Nähmaschine: Viel mehr brauchte es nicht, um in Produktion zu gehen.
Allerdings kamen bei 2 Fahnen à 6 m Länge doch recht viele Meter zusammen, die zugeschnitten, gesteckt und zusammengenäht werden wollten.
Sie wurden gerade rechtzeitig fertig. Am 22. ging es hinauf in den Turm, über Leitern an den Glocken vorbei, unter der Turmuhrwelle hindurchgetaucht bis in den Raum über dem Ziffernblatt. Dort lagern die Fahnenstöcke, die aus den Scharten des Turms herausgeschoben werden.
Im Turm oben erlebt man die Kirche noch einmal anders. Es mutet dort alles sehr historisch an. Auch der Staub von 125 Jahren gehört natürlich zum Dekor!
Es war recht böig an dem Wochenende. Wer das nicht am Boden spürte, musste nur den Blick heben.
Dann feierten wir Jubiläum. Wie? Das können Sie hier nachlesen.