Die 30. Reinbeker Proms Eine Erfolgsstory

Die Proms sind seit vielen Jahren einer der kulturellen Höhepunkte in Reinbek.

Am 10. Oktober öffnete sich in unserer Maria-Magdalenen-Kirche ab 16 Uhr der Vorhang zu den 30. Reinbeker Proms, zu den wieder einmal ‚Last Proms‘.

Wie immer begann es mit Verdis Triumphmarsch, dann folgte ein vielfältiges Programm mit ganz unterschiedlichen Werken: Verdi, Bizet, Parry, Strauss, Jürgens, Elgar ... .

Alle Zuhörer waren eingeladen, gepflegt, passend und fröhlich mitzuwirken: geeignete Instrumente und Taschentücher und interessante Hüte waren allerdings selbst mitzubríngen!

Die die Zahl der Mitwirkenden war beeindruckend:

Die Trompeter Michael Ohnimus und Boris Havkin waren mit dabei, das Almaran Salonorchester unter der Leitung von Isabel Joost – und gleich mehrere Männerchöre (dass es das noch gibt!): Frohsinn-Melodia Ochsenwerder, Concordia Tatenberg und der Bergedorfer Männerchor (aka Sander Jungs).

An der Orgel: unser Kantor im Ruhestand Jörg Müller, der auch die Gesamtleitung inne hatte.

Er berichtet: „Als wir damals am 26. Oktober 1997 zum ersten Mal Reinbeker Proms gemacht haben, haben einige Leute etwas schief geguckt, solche Musik in der Kirche? Und Leute mit Hüten und Trillerpfeifen? Zunächst hieß die Veranstaltung Orgel, Proms und Kaffeeklatsch, da gab es neben der Musik auch Kaffee und Kuchen in der Kirche. Da die Proms aber schnell immer voller wurden, haben wir den Kaffeeklatsch dann abgeschafft, das wurde einfach zu aufwendig. Und als bald das Salonorchester Almaran mit Friedhelm Joost dazukam, nahmen die Proms richtig Fahrt auf. In den letzten Jahren waren die Reinbeker Proms immer eine der bestbesuchten musikalischen Veranstaltungen: Volle Kirche, fröhliche Musik, ausgelassene Menschen, eine wunderbare Möglichkeit, mit ganz unterschiedlichen Menschen in der Kirche zu feiern.“

Und so war es auch in diesem Jahr: volles Haus, tolle Stimmung – und am Ausgang eine sehr hohe Spendensumme für die Kirchenmusik! Bravo!

Nun freuen sich alle – Gemeinde und Besucher von außerhalb – auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Das „Last“ sollte man doch wirklich nicht so ernstnehmen!