Gemeindeversammlung

Am 15. Februar 2026 fand im Anschluss an den Gottesdienst unsere jährliche Gemeindeversammlung statt.

Der Bericht des Kirchengemeinderates stand unter dem Wort aus 1. Kor. 3,11: „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Auf diesem Grund lebt unsere vielfältige und engagierte Gemeinde. Dankbar wurde das große ehrenamtliche Engagement gewürdigt – in Gottesdiensten, Besuchsdiensten, Gesprächskreisen, beim Basar, in Gremien, im Posaunenchor, in der Senioren- und Jugendarbeit sowie in vielen praktischen Aufgaben rund um Kirche und Gelände.

Gemeinde an den Tischen im Gemeindesaal

Aktuell zählt die Gemeinde 2003 Mitglieder. 2025 wurden 15 Taufen, 25 Konfirmationen, 11 Trauungen und 34 Bestattungen verzeichnet. Die durchschnittliche Gottesdienstbesucherzahl liegt mit 75 an einem normalen Sonntag weiterhin erfreulich hoch.

Die Kirchenmusik in Kooperation mit Reinbek-West verbindet inzwischen 169 Mitwirkende aller Generationen. Auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Pfadfinder, Konfi-Arbeit, Teamerkreis, Theatergruppe) sowie die lebendige Seniorenarbeit prägen unser Gemeindeleben.

Einen größeren Raum nahm der Blick auf die Zukunft ein. Der Innenanstrich der Kirche soll bis Ostern abgeschlossen sein. Für den barrierefreien und klimagerechten Neubau des Gemeindesaals wird in Kürze die Baugenehmigung erwartet. Zudem wurde über den geplanten Kita-Neubau und die künftige Nutzung des alten Pastorats informiert.

Mit großem Bedauern wurde der Weggang von Pastorin Bente Küster aus Reinbek-West aufgenommen. Ihr Dienst hat auch in unserer Region viele Spuren hinterlassen. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr Gottes Segen.

Breiten Raum nahm daher ebenso die kirchliche Entwicklung in der Region Südstormarn ein. Angesichts prognostizierter Mitgliederrückgänge engagiert sich der Kirchengemeinderat intensiv in den Diskussionen um den „Zukunftsplan 2040“ des Kirchenkreises und setzt sich für die Selbstständigkeit und Lebendigkeit der Gemeinden vor Ort ein.

Ein Antrag der Jugendvollversammlung, bei den Planungen des Alten Pastorats ausreichend Räume für die Jugendarbeit vorzusehen, wurde mit großer Mehrheit angenommen – ein starkes Zeichen: „Wir bauen Zukunft“ heißt auch, der jungen Generation Raum zu geben.

Die Versammlung endete pünktlich – mit Dankbarkeit und Zuversicht, nicht zuletzt im Jubiläumsjahr „125 Jahre Maria-Magdalenen-Kirche“.

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