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Geistliches Wort

Oktober2021

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

Hebr. 10,24

Was wir tun sollen, darin ist dieser Vers aus dem Hebräerbrief sehr eindeutig. Aber wer ist gemeint? Auf wen geben wir Acht? – Klar, unsere Kinder, unsere Freund*in-nen, unsere Partner*innen. Oder kurz formuliert auf all die Menschen, die uns am Herzen liegen, die wir lieben. Die Liebe ist es, was uns dazu bringt, Gutes zu tun für die, die uns nahestehen. Denn wir wollen zum einen, dass sie glücklich sind. Zum anderen aber hoffen wir auch, dass sie die Liebe und das Positive weitergeben können. Denn Aufeinander zu achten, zu lieben und gute Werke zu tun, hängen unmittelbar miteinander zusammen.

Aber was ist, wenn ich das Gefühl habe, dass dort niemand ist, der auf mich achtet, der mich liebt, der an mir gute Werke tut? Wie soll ich meinen Nächsten lieben, wenn ich mich selber nicht lieben kann? Unser Glaube gibt mir die Gewissheit, dass Gott auf mich achtet und mich liebt. Das hat er uns in der Taufe versprochen. – Aber reicht das immer? Und wo wird das spürbar?

Vielleicht ist es deshalb so wichtig, diesen Vers weitreichender zu verstehen. Der Briefschreiber fordert uns dazu auf, Acht zu haben – nicht nur auf unsere Liebsten, sondern gerade auch auf die Menschen in unserer Gemeinde, unserem Umfeld. Wir sind dazu aufgefordert unsere Liebe weiterzugeben, damit es allen möglich ist, gute Werke zu vollbringen und sich selbst und seinen Nächsten zu lieben.

Wie man das unterstützt? - Das kann ein kleines Lächeln sein, ein Gespräch, ein einfaches: "Wie geht's dir?"

Damit tun nicht nur wir Gutes, sondern können das Vertrauen darauf haben, dass, wenn es uns an Liebe und Vertrauen fehlt, es Menschen gibt, die auf uns achten.

Haben Sie auf sich und aufeinander Acht!

Einen farbenfrohen Oktober wünschen Ihnen
stud. theol. Marie Vossel