Programm:
Antonio Vivaldi (1678-1741):
Concerto in g RV 156
für Streicher und Basso continuo
Heinrich Schütz (1585-1672):
Eile mich, Gott, zu erretten SWV 282
Geistliches Konzert für Sopran und Basso continuo
Erhöre mich, wenn ich rufe SWV 289
Geistliches Konzert für Sopran, Alt und Basso continuo
Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736):
Stabat mater
für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo
Mitwirkende:
Katja Vorreyer - Sopran
Tiina Zahn - Alt
Barockorchester "Hanse-Barock"
Leitung und Orgel: Kreiskantor Benedikt Woll
Eintritt:
15€ (ermäßigt 10€; Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende)
Vorverkauf ab 1. Februar über die Buchhandlung Erdmann in der Bahnhofstraße in Reinbek, Eventim.Light (hier klicken) und an der Abendkasse
Zum Programm:
Das Stabat mater in f-Moll von Giovanni Battista Pergolesi ist eine Vertonung des mittelalterlichen Passionsgedichtes für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo.
Der Text erzählt in geistlich-kontemplativer Weise von Maria, die voll Schmerz und Klage am Fuße des Kreuzes verharrt.
Es ist das bekannteste geistliche Werk des italienischen Komponisten und entstand 1736 kurz vor seinem Tod. Pergolesis Stabat mater errang in kürzester Zeit eine unvergleichbare Bekanntheit: Kein anderes Musikstück wurde im 18. Jahrhundert so häufig gedruckt und abgeschrieben.
Auch Johann Sebastian Bach war von dieser Musik so begeistert, dass er vier Jahre später eine Bearbeitung unter dem Titel „Tilge, Höchster, meine Sünden“ – eine Nachdichtung des Bußpsalms 51 – vornahm.
Stilistisch bewegt sich das Stabat mater genau im Übergang zwischen barocker Tradition und dem neuen galanten Stil.
Die Musik vermag es, durch ihre hohen Kontraste Bilder zu erzeugen. Bilder von Schmerz, Trauer und Klage, aber auch Hoffnungsklänge.
Neben dem Stabat mater erklingen in diesem Konzert noch Werke von Antonio Vivaldi und Heinrich Schütz.
Es musizieren Katja Vorreyer (Sopran), Tiina Zahn (Alt) und das Barockorchester „Hanse-Barock“ auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Kreiskantor Benedikt Woll (Orgel).